Netschrift Redaktion

Redaktionell verantwortlich ist Tata Gutmacher. Tata Gutmacher, geboren in Moskau und aufgewachsen in Alma-Ata (Kasachstan), studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Moskau; lebte in St. Petersburg, Israel, Frankreich und aktuell in Berlin. Arbeitet als Chefredakteurin der neuen analytischen Publikation Netschrift.de und führt seit der Pandemie die Seminarreihe „Sendungen in der Pestzeit“. Hilft seit 2015 bei bessmertnybarak.ru („Unsterbliche Baracke“, freie Informationsquelle der sozialen Bewegung mit Familiengeschichten und Erinnerungen an den stalinistischen Terror); schrieb u.a. für Republic.ru, Colta.ru, Russian Journal (russ.ru), Kasparov.ru und gibt Interviews für Radio Liberty; leitet den „Young Art Historian’s Club for those over 30“ in Berlin und ist als Expertin für Antiquitäten tätig. Privat hat sie zwei eigene und zwei adoptierte Kinder und versorgt vier Vierbeiner – die Katzen Schnaps und Riesling sowie die Dackel Hassan und Motja.
Illustration: Nadja Kuraeva

Medien zum Raketenangriff auf die Ukraine

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Die Medien haben sich sehr deutlich über den heutigen massiven Raketenangriff der Russischen Föderation auf die Ukraine geäußert. Alle haben sehr empört darauf reagiert.

Putin befiehlt Raketenangriffe auf Ukraine: Tote und Verletzte

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Mit tödlichen Angriffen auf die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin auf die Explosion auf der Krim-Brücke reagiert. Lesen Sie den Bericht der DPA-Agentur zu diesem Thema.

Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine werden verurteilt

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Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine werden verurteilt. Die Russische Föderation wird allmählich als terroristischer Staat wahrgenommen.

Worte der Unterstützung an die Ukrainerinnen und Ukrainer von Ursula von der Leyen und Kaja Kallas

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Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas richteten nach dem morgendlichen massiven russischen Raketenangriff auf die Ukraine am 10. Oktober Worte der Unterstützung an die Ukrainerinnen und Ukrainer und nahmen in der Nähe der Grenze zwischen der Europäischen Union und Russland eine gemeinsame Ansprache auf.

UMFRAGE: Massenflucht aus Russland. Was denkt Berlin darüber

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Massenexodus aus Russland nach der Ankündigung der Mobilmachung. Sollten alle die Leute nach Europa gelassen werden? Viele EU-Länder verschärfen aber die Visumbestimmungen für russische Bürger. Schauen Sie unsere Umfrage dazu.

Еin halbes Jahr nach Kriegsbeginn. Gasan Gusejnov: was eigentlich die Zerstörung des letzten Reiches auf dem Territorium Europas bedeutet

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Uns interessiert, was könnte man in diesen sechs Monaten seit Beginn des Krieges Neues, vielleicht Unerwartetes, über Deutschland, Europa, über die westliche Welt insgesamt — und über Russland erfahren. Prof. Dr. Gasan Gusejnov (Altphilologe, Kulturhistoriker, Brīvā universitāte, Lettland) beantwortet unsere Fragen.

UMFRAGE: Russland ordnet Мobilmachung an. Was nun?

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Russland ordnet knapp sieben Monate nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine sogenannte Teilmobilmachung an. Der Präsident Wladimir Putin sagte, dass Russland alle Mittel einsetzen werde, um seine territoriale Unversehrtheit zu schützen. Er  hat das strategische Nukleararsenal bereits in erhöhte Bereitschaft versetzen lassen zur Abschreckung für die Nato, sich in der Ukraine einzumischen. Unsere Umfrage: Was Leute in Deutschland von der Situation halten.

Russlands Teilmobilmachung: «Zeichen der Schwäche» und andere Kommentare

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Putins Ankündigung einer Teilmobilmachung wird von der Bundesregierung, Koalitionspolitikern und von Vertretern anderer Parteien als Zeichen der Schwäche, Verzweiflungstat aber auch als neue Eskalation bewertet. Die AfD warnt vor einem dritten Weltkrieg.

Wir halten Sie am Laufenden: Erst jetzt wird Russlands Versuch von Grenzverschiebungen inakzeptabel?

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Die von Moskau anerkannten «Volksrepubliken» Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine sowie das Gebiet Cherson im Süden hatten am Dienstag angekündigt, über einen Beitritt zur Russischen Föderation abstimmen lassen zu wollen. Die Abstimmungen sollen demnach vom 23. bis 27. September abgehalten werden. Auf ähnliche Weise annektierte Russland 2014 die ukrainische Schwarzmeer-Halbinsel Krim. International wurde die Abstimmung nicht anerkannt. Auch diesmal ist eine Anerkennung nicht in Sicht.

Vertuschungsaktion für eine militärische Niederlage

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Es war ein nervöser Tag. Putin ließ alle auf seine Rede warten (gehen wir davon aus, dass er noch am Leben ist), wahrscheinlich um die Situation weiter anzuheizen. Da Herr Präsident wusste, dass seine Rede bei der UN-Sitzung beantwortet werden würde, beschloss er einfach, den Spielzug auszulassen, wie bei einem Brettspiel. Bis jetzt hält er (oder jemand anderes) nur die Zeit an.

Sergey Lagodinsky zur aktuellen Lage: Die heutige moralische Pflicht ist militärisch

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Sergey Lagodinsky hat sich auf Twitter zur deutschen Außenpolitik und insbesondere zur Politik des Kanzlers gegenüber der Ukraine geäußert. Er spricht von der Verschiebung des moralischen Schwerpunkts der Europäischen Union.

Neue russische Mythologie

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In der Hauptkirche des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde ein Glasgemälde eingeweiht, das den Krieger Peresvet, den Helden der Schlacht von Kulikovo, darstellt. Es wurde aus Splittern von Schlachtfeldern hergestellt, die im ukrainischen Mariupol gesammelt wurden.

Beslan. Fatima

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Fatima Dzogoyeva wurde 2004 in Beslan schwer verletzt. Dank der Behandlung in Deutschland und der Hilfe zahlreicher Menschen überlebte sie. Bis heute muss ihre Tante sie regelmäßig zur Behandlung und Rehabilitation nach Deutschland bringen. Die Geschichte, wie wir sie kennengelernt haben.

Butscha auf dem Ku’damm

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Testament of Butscha: die Installation eines ausgebrannten Autos am Ku’damm hat ihr Ziel erreicht: Das Grauen des Krieges ist sichtbar geworden. Das anfassbare Stück macht den unfassbaren Krieg auch in Berlin sichtbar und echt.

UMFRAGE: Solidarität und Empathie — Ungerecht verteilt?

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Willkommenskultur wird in Deutschland sehr gepflegt, aber unterschiedlich geäußert, abhängig davon, woher die Flüchtlinge kommen. Am 4.03.2022 hat die EU die Richtlinie über vorübergehenden Schutz zum ersten Mal aktiviert, seitdem sie in 2001 erlassen wurde. Das heißt, dass Flüchtlinge aus der Ukraine in der gesamten EU sofort eine Aufenthaltsgenehmigung, die Möglichkeit zu arbeiten und eine Wohnung zu finden, Sozialleistungen und medizinische Versorgung bekommen können, ohne das Asylverfahren durchzugehen.