Dmitri Strozew

Dmitri Strozew ist ein Belarussischer Dichter, schreibt in russischer Sprache. Geboren 1963 in Minsk. Von der Ausbildung her ist er Architekt. Autor von 17 Gedichtbänden. Leiter des Literatur- und Verlagsprojekts „Novye Mechi“ (neue Schläuche), Herausgeber des Almanachs und der Gedichtreihe „Minsk School“. Mitglied des Belarussischen PEN-Zentrums. Träger des Russischen Preises (2007). Gewinner des Preises für Meinungsfreiheit des norwegischen Schriftstellerverbandes (2020). Preisträger des Ciampi – Valigie Rosse Preises (Italien, 2020). Hauptpreisträger des Metajournal-Preises für das beste Gedicht des Jahres (2020). Empfänger des Václav Havel Library Foundation Disturbing the Peace Award to a Courageous Writer at Risk (2021). Gewinner des Tucholsky-Preises des schwedischen PEN (2021). Gewinner des Belarussischen PEN-Preises Ales Adamovich (2021). Die Gedichte wurden ins Tschechische, Englische, Estnische, Französische, Deutsche, Belarussische, Georgische, Italienische, Litauische, Norwegische, Polnische, Schwedische und Ukrainische übersetzt. Lebt in Minsk.
Illustration: Nadja Kuraeva

KUNST DES ZIVILEN UNGEHORSAMS

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Die erste Veröffentlichung eines wichtigen Textes über die belarussische Revolution von 2020. Der Autor dieses programmatischen Textes ist der belarussische Dichter Dmitri Strozew, der auf Russisch schreibt. In diesem Text geht es um ein neues Belarus, um einen Aufschwung kreativer Kräfte – und zwar mitten aus dem Geschehen heraus. Der Dichter beobachtet, wie ein neuer Gesellschaftsmythos entsteht.